Monday, 18. october 2010 1 18 /10 /Okt. /2010 18:32

Ein paar Monate ist es nun schon her, dass wir wieder in Deutschland sind. Nun soll auch endlich der 1. Vortrag folgen. Obwohl wir mittlerweile in Erfurt (Flo zur Hälfte) gestrandet sind, wird er in Sachsen stattfinden.

Wann? Wo? Wie spät?

Am 14.11.2010

in der Kirche Hohenfichte

um 10h!

Wir werden über unseren Freiwilligendienst, über die tansanische Lebensweise und über das traumhafte Land Tansania berichten.

Ihr seid dazu herzlich eingeladen!

Ein weiterer Vortrag wird später in der Oberpfalz folgen.

 

Tutaonana,

Anne na Flo

von Anne und Flo
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Wednesday, 7. july 2010 3 07 /07 /Juli /2010 07:26

Erfurt!

Ja, nach langem hin und her, Zusagen und Absagen der verschiedenen Bundesländer für das Referendariat , habe ich diese Woche eine Zusage in Thüringen bekommen. Und womit wir nie gerechnet hätten, es ist sogar mein Erstwunsch Erfurt geworden. Wir hatten uns ja schon fast auf Hessen eingestellt, wo ich auch an einer guten Schule gewesen wäre, aber so hat es letztendlich bestens geklappt und wir sind vollkommen zufrieden! Es hätte uns auch irgendwo in die Pampa verschlagen können, wo es für Flo arbeitstechnisch auch nicht einfach ist.

Nun geht es auf Wohnungssuche, Flo kommt Mitte September nach, ich beginne mein Ref ja schon am 01.08., also bleiben nur noch ein paar wenige Wochen.

Es tut auch gut, endlich was Festes in der Hand zu haben, denn nach dem geregelten Leben in Tansania stand ich irgendwie doch so in der Luft, was mir das Einleben etwas erschwert hat. Irgendwie war alles wie immer, die Zeit in Tansania so schnell "vergessen", aber so richtig angekommen war man doch noch nicht. In den nächsten Wochen will ich auch noch Bilder aussortieren und Vorträge vorbereiten, welche über unsere Zeit in  Tansania erzählen sollen. Wann wo was stattfindet, werde ich vorher im Blog bekanntgeben.

Also dann, bis bald!

von Anne und Flo
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Friday, 18. june 2010 5 18 /06 /Juni /2010 08:38

Tja, so einfach wird es wohl doch nicht, dass wir jetzt schon wissen, wo es uns hinverschlägt. Flo hat nun in Nürnberg seinen Job begonnen und ich warte auf Referendariats-Bescheide aus mehreren Bundesländern und begnüge mich weiterhin mit Kuchen und Torten.

Die Niedersachsen und Hessen würden mich schon mal nehmen, aber leider habe ich gerade eine Absage für Sachsen bekommen und bin auf der Warteliste, wo ich noch Chancen habe später reinzukommen, wenn jetzt andere absagen. Von Thüringen und Sachsen-Anhalt höre ich erst Mitte Juli was, bis dahin heisst es wohl warten. Das kann sich bis in den August hinziehen, obwohl im August offiziell mein Arbeitsbeginn wird. Dann heisst es noch schnell mal ein Zimmer herbeizaubern und schon stecke auch ich im Arbeitsleben.

Es ist immer noch ungewohnt, ganz unbekümmert Wasser aus der Leitung zu nehmen, selbst zum Zähne putzen; jedes Stück Kuchen ist ein Genuss; den Supermarkt konnte ich bisher noch meiden; Swahili können wir leider nicht mehr reden und werden es irgendwann immer mehr verlieren; irgendwie ist doch alles so wie früher, aber man wird auf viel mehr Dinge aufmerksam.

von Anne und Flo
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Friday, 11. june 2010 5 11 /06 /Juni /2010 19:42

Flo fängt am Montag in Nürnberg in einem Landschaftsarchitekturbüro zu arbeiten an, was erst mal auf drei Monate befristet ist, damit er schauen kann, wo es mich hinverschlägt. Denn ich muss jetzt mein zweijähriges Referendariat antreten, weiß aber noch nicht, wo ich angenommen werde. In Bayern kann ich es nicht machen und somit bleibt uns für die Anfangszeit erst mal nichts anderes übrig, als zu pendeln.

Wir haben auch vor, noch einmal in meiner und in Flos Heimat einen Vortrag zu machen und wo es sich vielleicht noch einmal ergibt. Schon jetzt haben wir viele Freunde und Familie gesehen, welchen wir schon ein bisschen berichtet haben. Natürlich kommt leider oft das Thema mit unserer alten Organisation zur Sprache, obwohl wir eigentlich viel lieber von der glücklichen Zeit berichten würden, denn die ist für alle verständlicher. Wir freuen uns euch schon alle wiederzusehen, wo auch immer und hoffen, ihr habt auch mal Verständnis, wenn wir nicht die ganzen acht Monate mit den Höhen und Tiefen jedem einzelnem in diesem Moment berichten können, denn nach dem zehnten Mal ist auch das schon anstrengend. Also dann, bis bald mit News, wo es für mich hingeht.

von Anne und Flo
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Friday, 11. june 2010 5 11 /06 /Juni /2010 19:32

Ohne... (mit ein paar Ausnahmen)


 

- Festes Schuhwerk und Socken

- Heißwasser zum Duschen

- Fensterscheiben

- Einen einzigen Kinderwagen gesehen zu haben

- Friseur

- Jacke

- Große gesundheitliche Probleme

- Käse und Wurst

- Dunkles Brot

- Feste Preise

- Schnee/ Frost

- Jacke

- Sicherheit allein im Dunkeln

 

 

Mit…(mit ein paar Ausnahmen)

 

- Sonne und Schwitzen

- Moskitonetz

- Flip Flops und Sandalen

- Reis/ Mais/ Kochbananen

- Traumhaften Landschaften und wilden Tieren

- Durchgängig kurzen Sachen

- Unregelmäßiger Wasser- und Stromversorgung

- Ständigem Handeln um den Preis

- Frischen exotischen Früchten

- Jaulenden Hunden

- Wenig Schokolade

- Korruption und Misstrauen

- Vielen tanzenden Menschen

- Einem langsamen Lebensrhythmus

- Selbstjustiz

- Motorradtaxis

- Roadbumps auf den Straßen

- Anstrengenden Busständen

- Täglichen Einbruch der Dunkelheit zwischen 18h und 19h

 

 8  Monate Mzungu (Weißer), Exot, auffällig und ständig im Mittelpunkt sein.

 

Es gibt noch viele andere Dinge, mit und ohne welche wir in Tansania lebten und was einem im Vergleich zu Deutschland auffällt. Mit allen Dingen konnten wir gut leben, freuen uns bei einigen Sachen jedoch auch, sie wieder in Deutschland genießen zu können. Das Auffälligste ist wahrscheinlich wieder unter so vielen weißen Menschen zu sein und (glücklicherweise) nicht mehr so extrem aufzufallen und beobachtet zu werden. Gleichzeitig zieht man hier dadurch auch nicht so viele Menschen an, die eventuell nur auf Vorteile aus sind und nicht nur an dich interessiert sind. Wir können mit Freunden ein Bier trinken gehen, ohne dass wie selbstverständlich davon ausgegangen wird, dass wir alles bezahlen. Es ist nicht jeden Tag 19h stockdunkel und man kann wieder allein im Dunkeln auf die Straße gehen. Aber auch eine warme Dusche und Trinkwasser aus der Leitung sind mal wieder schön. Keine lästigen Malaria-Moskitos und Schlafen unter dem Moskitonetz mehr. Wir können wieder in Genuss von den besten selbstgemachten Kuchen und Torten kommen (das 1. Stück Torte war eine reinste Geschmacksexplosion!) oder Flos beliebte Brotzeit mit Wurst und Käse und dunklem Brot machen.

von Anne und Flo
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Profile

  • Anne und Flo
  • Blog von Anne und Flo
  • Weiblich
  • Wir sind 25 und 28 Jahre alt und sind im Rahmen eines Freiwilligendienstes für 8 Monate in Tansania. Wir haben im Februar glücklicherweise das Projekt gewechselt und arbeiten noch 3 Monate im großen Bethlehem Centre in Ifakara.

Förderkreis

Kontoinhaber: Behinderung und Entwicklungszusammenarbeit e.V.
BLZ:                                         370 205 00
Kontonummer:                        80 40 703
Bank für Sozialwirtschaft
Verwendungszweck:               Bethlehem

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